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Die Produktion kommt vor dem Konsum – und dabei konsumieren wir nur äußerst selten.

Egal – zur Not wird’s verschenkt.

Von diesem Ansatz wird aber wohl kaum etwas das Haus verlassen – mangels Vorrat an ausreichend großen Gläsern wird dieser Ansatz nicht viel Likör ergeben.

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Zutaten:

250 g Brombeeren

160 g weißer Kandis

ca. 250 ml Doppelkorn

Probiert wird in ca. 2 bis 3 Monaten, die der Liköransatz an einem nicht zu warmen und nicht zu hellem Ort vor sich hinzieht und von Zeit zu Zeit geschüttelt wird, damit sich der Kandis auflöst.

Ich werde selbstverständlich berichten.

Ich befürchte, das wird ein alkoholischer Winter, denn nun wurden auch noch Weintrauben und Grappa miteinander vereint.

 

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Zutaten:

1 kg Weintrauben

500 g weißer Kandis

600 ml Grappa

Die Weintrauben mit einem Zahnstocher mehrfach durchstechen und in ein Glas geben, mit Kandis und Grappa auffüllen und das ganze an einem Kühlen Ort 3 bis 4 Wochen ziehen lassen. Hin und wieder schütteln oder umrühren, damit sich der Kandis auflöst.

Wie der Likör schmeckt, berichte ich dann in 3 bis 4 Wochen.

Der Hasenmann ist ja nun leider für hoffentlich nur etwas längere Zeit aus dem Arbeitsverkehr gezogen und so sucht er sich in der aufgrund der Abwesenheitszeiten der Frau Nebelschwaden lang werdenden Zeit neue Herausforderungen. Gestolpert ist er zunächst – vermutlich als er sich gelangweilt in der Wohnung umsah – über Frau Nebelschwadens altes Pasta-Kochbuch, aus dem sie selbst noch nie ein Rezept nachgekocht hat, das aber gar so schön anzusehen ist.

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Mit Essen kann man den Hasenmann ja bekanntlich immer locken und so hat er sich dieses Buch ausgiebig zu Gemüte geführt und natürlich Appetit bekommen – wie sie an den vielen Klebizetteln rechts oben erkennen können. Und da er es nun auch mal selbst versuchen wollte mit den Töpfen und Pfannen fiel die Wahl für das erste von ihm RICHTIG gekochte Essen auf Spaghetti Carbonara (Jungköche kochen in Frau Nebelschwadens Küche irgendwie immer Carbonara – wenn auch nach unterschiedlichen Rezepten – wie Sie hier nachlesen können).

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Und was soll ich Ihnen sagen – für den ersten Kochversuch war das Essen sogar richtig gut.

pasta3_webIrgendwie fehlte der letzte Pfiff – wobei selbst ich jetzt nicht genau sagen könnte, woraus dieser bestehen sollte (vielleicht hätten etwas mehr Käse und Bacon dem Gericht gut getan) – aber das ist nicht des Hasenmannes Schuld, denn er hat strikt nach Rezept gekocht – das Ganze ist also eine Schwäche des Rezepts.

Allen, die es nicht gar so pikant und würzig mögen, sei das Rezept empfohlen, allen anderen zumindest geraten, die Mengen für Käse und Bacon zu erhöhen (Käse mindestens +1/3; Bacon gerne +1/1).

Das zwischenzeitlich der Haussegen etwas ins Wanken geriet, weil Frau Nebelschwaden Ihren Betütel- und Klugscheiß-Instinkt nicht im Griff und den Hasenmann derart der Ehrgeiz gepackt hatte, dass er auf Biegen und Brechen alles alleine machen wollte und resistent gegen Ratschläge war, erwähne ich an dieser Stelle wohl lieber nicht.

Deswegen erhalten Sie an dieser Stelle das Rezept.

Zutaten

für 4 bis 6 Personen – 3 gute Esser werden satt:

8 Streifen Frühstücksspeck

500 g Pasta

4 Eier

50 g frisch geriebener Parmesan

320 ml Sahne

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

  1. Den Speck vom Rand befreien (bei uns war gar keiner dran) und in dünne Streifen schneiden. In einer gußeisernen Pfanne bei Mittelhitze knusprig braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  2. Die Pasta in einem großen Topf mit sprudelndem Salzwasser al dente kochen, abtropfen und im Topf warm halten.
  3. Währenddessen die Eier, den Parmesan und die Sahne in einer Schüssel gut verschlagen und den Speck unterrühren. Die Sauce über due heiße Pasta geben und vorsichtig vermengen, bis die Sauce an den Nudeln haftet.
  4. Bei Niedrighitze 1/2 – 1 Minute erwärmen, bis die sauce etwas eindickt. Nach Geschmack mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

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Zutaten:

ca. 500 g Mirabellen (mit Stein)

ca. 500 g Zwetschgen (entsteint und halbiert)

ca. 125 g Rohrzucker

ca. 100 ml Wasser

1 – 2 TL Vanillezucker (selbst angesetzt)

einige Spritzer Zitronensaft

 

Alle Zutaten in einen Topf geben, zum Kochen bringen, 2-3 Minuten schwach köcheln, Herdplatte ausstellen, Topf schließen und auf der Herdplatte abkühlen lassen.

Ein Versuch.

P1020121 Zutaten:

490 g Rote Johannisbeeren (entstielt)

175 g Heidelbeeren

340 g weißer Kandiszucker

1 gestr. TL Zimt

4 Gewürznelken

1 Vanillestange (aufgeschnitten)

700 ml Korn (z.B. Nordhäuser Doppelkorn)

 

Die Beeren verlesen, nicht waschen, mit dem Kartoffelstampfer etwas andrücken, schichtweise mit dem Kandiszucker und den anderen Zutaten in ein verschließbares 2-Liter-Glas füllen und mit dem Doppelkorn aufgießen. Glas verschließen und an einem dunkleren Ort etwa 2 bis 3 Monate ziehen lassen – gelegentlich umrühren oder schütteln, damit sich der Zucker auflöst.

Wie – und ob – es weitergeht … in zwei bis drei Monaten mehr.

Perfekt für einen warmen Sommerabend

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Rezept aus der “living at home” 07/2010

für ca. 4 Gläser (ca. 888 kcal/Glas):

500 g Wassermelonenfruchtfleisch würfeln und möglichst alle Kerne entfernen. Mit dem Saft von 1 Zitrone und 200 g Chrushed-Ice im Mixer fein zerkleinern.

Kalt stellen.

Zum Servieren einige Eiswürfel in die Gläser geben, zu 2/3 mit Wassermelonensaft füllen, mit insgesamt 300 ml Tonic Water aufgießen.

Erwachsene dürfen auch einen kleinen Schuss Gin hinzufügen, dann wird’ s ein perfekter Sommercocktail.

 

TIPP:

Die grün-weiß-gestreiften Wassermelonen haben weniger Kerne als die dunkelgrünen. Das bedeutet weniger bis gar keine Friemelei.

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Ein Gericht, mit dem man einfach und schnell sein Gemüsefach im Kühlschrank aufräumen kann.

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Pottkieker proudly presents Gastkoch Lümpel

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Er wird uns heute nach einem original italienischen Rezept (aus dem Fernsehen) Spaghetti Carbonara kredenzen.

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Labskaus (ohne)

Warum unser Labskaus “Labskaus (ohne)” heißt, können Sie hier erfahren.

Eine echte Hamburger Spezialität – nach unserem Gusto abgewandelt.

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Als der Hasenmann und ich uns noch nicht lange kannten, äußerte er den Wunsch, so gerne einmal wieder Labskaus essen zu wollen.

Meine Reaktion hierauf war wohl die aller Unwissenden:

“Labskaus? Boah, bäh, nee. Das kannst du dir alleine kochen und auch alleine essen.”

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