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Frühling bedeutet endlich auch wieder Rhabarberzeit. Und so habe ich gestern noch schnell das Rhabarberbeet im elterlichen Garten geplündert und heute einen Rhabarberkuchen gebacken.

Eigentlich hatte ich geplant, ein anderes Rezept zu probieren, habe aber vergessen, es mir zu notieren. So habe ich aus meinem Rührkuchengrundrezept als der freien Hand heraus meinen eigenen Rhabarberkuchen kreiert – mit Erfolg.

Rhabarberkuchen

 

Zutaten

125 g Butter
125 g Zucker
3 Eigelb
2 Volleier
1 Prise Salz
Abrieb einer Zitrone
200 g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
1 – 4 EL Milch

500 – 750 g geschnittenen Rhabarber

3 Eiweiß
1 Prise Salz
175 g Zucker
1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Aus den erstgenannten Zutaten einen glatten Teig rühren und in eine gefettete Springform geben. Im Ofen bei 175° ca. 15 Minuten backen.

Die Kuchenform herausnehmen und den Rhabarber auf dem Teig verteilen. Bei Bedarf noch etwas (!) Zucker über den Rhabarber streuen. Den Kuchen wieder in den Ofen geben.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dann erst den Zucker  und zum Schluss noch den Zitronensaft unterschlagen. Den Kuchen erneut aus dem Ofen nehmen, die Baisermasse gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und noch ca. 25 Minuten weiter backen bis die Baiserdecke eine goldene Farbe annimmt.

Den Kuchen nach dem Erkalten aus der Form lösen.

Ich hatte bei meinem Kuchen leider keinen Zitronensaft und auch Schwierigkeiten, mein Eiweiß überhaupt steif zu schlagen. Woran auch immer es heute gelegen haben mag. Deswegen ist mir die Baiserhaube leider auch nicht ganz wie gewünscht gelungen. Mit dem Zitronensaft wird sie nämlich herrlich fluffig und standfest auch nach dem Auskühlen des Kuchens das als kleiner Tipp.

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Marmorkuchen

Ein Kuchen, den ich immer und immer wieder gerne backe, weil er einfach in der Herstellung und unkompliziert in Transport und Vertilgung ist.

Ganz nebenbei schmeckt er auch noch richtig gut – wie von meiner Oma.

 

Marmorkuchen

Zutaten:

300 g Butter oder Margarine
275 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
Zucker
5 Eier
1 Prise Salz
1 Fl. Rum-Aroma
500 g Weizenmehl
1 Pckg. Backpulver
125 ml Milch

30 g Kakao
25 Zucker
2-3 EL Milch

Die Butter oder Margarine geschmeidig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren bis eine gebundene Masse entsteht. Die Eier nach und nach (jedes Ei ca. 1/2 Minute) unterrühren; das Rum-Aroma dazu geben und dann das mit dem Backpulver gemischte Mehl esslöffelweise und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Nur so viel Milch verwenden, dass der Teig schwer – reißend – vom Löffel fällt.

2/3 des Teiges in eine gefettete Napfkuchenform (Durchmesser 22 cm) füllen.

Kakao, Zucker und Milch unter den Rest des Teiges rühren, so dass er wieder schwer vom Löffel fällt. Den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen, damit ein Marmormuster entsteht.

E-Herd: 175°C – 200°C
Backzeit: 50 – 60 min

Mit einem Holzstäbchen kontrollieren, damit der Kuchen nicht zu trocken wird (Übung gibt Erfahrung).

Nach dem Abkühlen zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Donauwellen

… formerly known as Schneewittchenkuchen.

Ich glaube, die unterschiedliche Bezeichnung ist auch noch so ein Relikt aus den Zeiten, in denen Deutschland getrennt war.

Ich als bekennende Ossi kenne den Kuchen nämlich nur als Schneewittchenkuchen, während ich diesseits der Elbe noch niemandem begegnet bin, der diese Bezeichnung verwendet. Hier nennt man diese Köstlichkeit, die nicht mal eben ruckzuck hergestellt ist, aber den Aufwand durchaus lohnt, Donauwelle.

Ich entschuldige mich bereits vorab für die diesem Genuss nicht gerecht werdende Qualität der Bilder. Ich habe mal eben schnell im Büro auf den Auslöser gedrückt, denn dies war mein diesjähriger Zum-Geburtstag-gibts-Kuchen-Beitrag. Wenn ich den Kuchen noch einmal backe, dann mache ich schönere Bilder und editiere diesen Beitrag.

 

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Zutaten für den Teig (ergibt 1 Blech):

250 g weiche Butter oder Margarine
200 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
375 g Weizenmehl
9 g (3 gestr. TL) Backpulver
20 g Kakao
1 EL Milch

2 Gl. á 720 g Sauerkirschen oder Schatenmorellen

Zutaten für die Buttercreme:

2 Pckg. Puddingpulver Vanille
100 g Zucker
650 ml Milch
250 g Butter (Zimmertemperatur)

Zutaten für den Guss:

250 g Zartbitterschokolade
80 g Butter oder etwas Kokosfett

Für den Teig die Butter mit einem Handrührgerät oder der Küchenmaschine (ich liebe sie) mit dem Rührbesen auf höchster Stufe etwa 1/2 Minute geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren. Solange rühren bis eine gebundene Masse entstanden ist. Danach die Eier nach und nach unterrühren (jedes Ei ca. 1/2 Minute). Mehl und Backpulver mischen, sieben und esslöffelweise auf mittlerer Stufe in die Teigmischung rühren. Ca. 2/3 des Teiges auf dem gefetteten Blech verteilen. 

Kakao sieben und mit der Milch unter den restlichen Teig rühren und gleichmäßig auf dem hellen Teig auf dem Blech verteilen. (Ich hatte den Kakao unter den gesamten Teig gerührt – deswegen mein gleichmäßig dunkler Teig auf dem Bild.)

Vor den Teig einen umgeknickten Streifen Alufolie legen. Ich hatte eine große Springform, da war der Alustreifen nicht erforderlich.

Kirschen gut abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

Kuchen backen.
E-Herd: 175°C – 200°C (vorgeheizt)
Backzeit: 35 – 40 min

Kuchen gut auskühlen lassen.

Für die Buttercreme aus dem Puddingpulver, der Milch und dem Zucker einen Pudding kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen; immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Die Butter geschmeidig rühren. Den abgekühlten Pudding esslöffelweise darunter rühren. Weder Butter noch Pudding sollten zu kalt sein, da dann die sog. Gerinnung eintritt. Den erkalteten Kuchen mit der Buttercreme bestreichen, kalt stellen.

Für den Guss die Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen und zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Statt Butter kann auch etwas Kokosfett verwendet werden. Den Guss auf die fest gewordene Buttercreme streichen.

 

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Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er kühl ist. Außerdem hält er ein paar Tage im Kühlschrank frisch und schmeckt am Besten einen Tag nach seiner Herstellung. Ein sicherlich aufwändiger Kuchen, der sich aber super am Vortag vorbereiten lässt.

 


Aus einem alten Backbuch meiner Mutti, das sie wiederum schon von ihrer Mutti geerbt hat, stammt dieses fantastische Rezept für einen Streuselkuchen (Hefeteig auf Blech).

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Zutaten für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe oder 1 Btl. Trockenhefe
1/4 l Milch
100 g Margarine od. Butter
100g Zucker
1 Pr. Salz
1 Vollei

 

Zutaten für die Streuseldecke:
250 g kalte Butter
200 g Zucker
350 – 400 g Mehl
2 Pckg. Vanillezucker

 

Die Zutaten für den Teig sollten am besten schon am Vorabend rausgestellt werden, damit sie alle die gleiche (Raum)Temperatur haben.

Die Milch lau(!)warm erwärmen, darin die Hefe auflösen, 1 Prise Salz, 1 TL Zucker und ca. 4 bis 5 EL von dem Mehl dazugeben und einen breiigen Vorteig herstellen. Den Vorteig solange zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat – mindestens verdoppelt.

Alle Zutaten inkl. Vorteig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und solange kneten lassen, bis der Teig homogen ist und schön reißt. Mit dem Knethakten eines Mixers geht das natürlich auch – dauert aber ebenso eine ganze Weile. Ich kann mich noch an meine Uroma erinnern, die eine große Steingutschüssel auf ihrem Schoß stehen hatte und unermüdlich den Teig mit einem Holzlöffel “geschlagen” hat. Ich möchte nicht wissen, wie ihr bei dem Kraftaufwand danach die Unterarme gebrannt haben mögen und bin glücklich und dankbar, im Besitz einer Küchenmaschine zu sein.

Den Teig leicht mit Mehl bestäuben und wiederum zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert – mindestens verdoppelt – hat.

Den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche ausstülpen und noch einmal ganz sanft walken.

Den Backofen (E-Herd) auf ca. 150°C bis 175°C vorheizen und ein Backblech gut einfetten und mehlen.

Den Teig auf das Blech geben und in Form ziehen – mit einem Nudelholz kann man den Teig auch vorsichtig auf das Blech rollen.

Die Zutaten für die Streusel in eine größere Schüssel geben und die Zutaten so vermengen, dass man den “Teig” immer wieder zwischen den Händen krümelt, bis sich alles zu schönen Streuseln verbunden hat. Den  Teig nicht kneten, sonst wird ein Keksteig draus.

Auf den nochmals kurz aufgegangenen Teig 3-5 EL Milche geben und mit den Händen glatt streichen, die Streusel gleichmäßig darüber verteilen.

Den Kuchen im Herd auf mittlerer Stufe ca. 20 bis 30 Minuten hellgoldgelb backen – ggf. das Blech zwischenzeitlich einmal drehen, damit der Kuchen gleichmäßig bäckt.

Am besten schmeckt der Kuchen noch am gleichen Tag ganz leicht warm. Am nächsten Tag kann man ihn auch noch einmal kurz aufbacken.

Ein wahrer Kuchengenuss!

Die alten Ladies hatten es einfach drauf.

Lecker!

… aus den Flittertagen mitgebracht und zur Erinnerung an meine mehr als 8 Jahre in Dresden. Schon merkwürdig, dass ich die Eierschecke damals nicht mochte – heute könnte ich mich quasi rein legen.

Aber Vorsicht: Der leckere Geschmack schlägt sich binnen Sekunden auf den Hüften nieder und hält sich dort hartnäckig.

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Die Quelle des Rezepts ist mal wieder irgendwo im Netz – ich weiß nicht wo.

Zutaten für ein Blech:

Für den Boden:

100 g Margarine

100 g Zucker

4 Eier

200 g Mehl

2 TL Backpulver

Für den Quark-Belag:

1 kg Quark

4 Eier

300 g Zucker

Für die Schecke:

2 Pckg. Vanille-Pudding

500 ml Milch

250 g Butter, geschmolzen

150 g Zucker

6 Eier

Zubereitung:

Zuerst sollte man den Pudding nach Anleitung kochen und diesen dann zum Erkalten wegstellen – immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Das Backblech vorbereiten.

Alle Zutaten für den Boden zu einem Teig vermengen. Den Teig auf dem Blech verteilen und das ganze ca. 10 Minuten vorbacken bis der Teig goldgelb ist.

In der Zwischenzeit mengt man den Quark, die 4 Eier und den Zucker zu einer Mischung zusammen, die erst einmal zur Seite gestellt wird.

Die 6 Eier für die Schecke werden geteilt. Den Pudding mit der geschmolzenen Butter und den Eigelben verrühren, wobei der Pudding vorher gut mit dem Schneebesen geschlagen werden sollte. Eiweiß schlagen und ebenfalls unterheben (sehr langsam damit es eine schön fluffige Schecke gibt).

Den vorgebackenen Boden mit der Quarkmasse bestreichen und dann die Scheckemasse obenauf streichen.

Backen bei 180°C (Umluft) ca. 45 Minuten, bei Unter-/Oberhitze (ca. 200°C) fällt die Schecke leicht zusammen. Vorsicht, dass die Schecke nicht zu dunkel wird!

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Bei insgesamt 14 Eiern erübrigt sich die Frage, warum der Kuchen EIER-Schecke heißt!

Zum Genießen sollte man das Rezept ganz schnell vergessen oder auf die gehaltvollen Zutaten pfeifen.

Der Sachse blickt selig, lässt sich die Schecke auf der Zunge zergehen und genießt dazu sein Schälchen Heeßen (Tasse Bohnenkaffee) – natürlich süß.

 

Toffifee-Muffins

 

Ich hab das Rezept mal irgendwo im Netz gefunden – man verzeihe mir, dass ich den Ursprung nicht mehr bezeichnen kann.

Die Dinger sind super schnell gemacht, haben unkomplizierte Zutaten und sind obendrein noch mega-lecker.

Achtung: Suchtgefahr!

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Zutaten:

200 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

3 EL Kakao-Pulver

2 TL Backpulver

2 Eier

100 g Zucker

80 ml Öl

300 ml Milch oder Buttermilch

12 Stck. Toffifee (irgendwann probiere ich das mal mit Rocher o.ä.)

Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen (Umluft 160°C)

Das Mehl mit den mandeln, dem Kakao und dem Backpulver mischen. Die Eier mit Zucker, Öl und Milch verquirlen. Die Mehlmischung zügig unterrühren.

Den Teig in Förmchen füllen und jeweils 1 Stck. Toffifee hineinlegen.

Im Backofen auf mittlerer Schiene 15-20 Minuten backen.

5 Minuten im Blech ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sven nimmt die Muffins am Montag quasi als kleinen Einstand mit in die neue Firma.

Guten Appetit!

Die Produktion kommt vor dem Konsum – und dabei konsumieren wir nur äußerst selten.

Egal – zur Not wird’s verschenkt.

Von diesem Ansatz wird aber wohl kaum etwas das Haus verlassen – mangels Vorrat an ausreichend großen Gläsern wird dieser Ansatz nicht viel Likör ergeben.

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Zutaten:

250 g Brombeeren

160 g weißer Kandis

ca. 250 ml Doppelkorn

Probiert wird in ca. 2 bis 3 Monaten, die der Liköransatz an einem nicht zu warmen und nicht zu hellem Ort vor sich hinzieht und von Zeit zu Zeit geschüttelt wird, damit sich der Kandis auflöst.

Ich werde selbstverständlich berichten.